Kefas Welt

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Kefas Welt

Ich bin zurück!

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Der letzte Beitrag stammt aus dem März und nun ist schon bald Juli. In der Zwischenzeit ist viel passiert und ich hatte entweder keine Zeit oder keine Lust, auch noch irgendwelche Beiträge zu schreiben. Durch meine grandiose Zeitplanung ging es bei uns Schlag auf Schlag: Examensarbeit Nr. 2 schreiben und abgeben, Umzug in die neue Wohnung und Hochzeit in kürzester Zeit. Nach einer kurzen Verschnaufpause gingen die Vorbereitungen auf die beiden Lehrproben los, die ich letzte Woche nun endlich hatte. Nicht mal mehr zum Training bin ich gegangen und habe trotzdem 5 kg abgenommen. Alles ist ganz gut verlaufen und nachdem ich in der ersten Nacht danach überhaupt nicht schlafen konnte, habe ich die beiden letzten Nächste durchgepennt wie ein Stein. :)

Nun kann ich mir endlich Gedanken darüber machen, in welcher Form der Blog nun weiter laufen bzw. vielmehr wiederbelebt werden soll. ;-)

Und natürlich gibt es noch ausführliche Berichte über die Hochzeit und den Umzug. Ich hab ja jetzt Zeit. *muahaha*

 

Ein Ring, ihn zu knechten...

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Heute hatten Fenris und ich einen wichtigen Termin in der Platinschmiede. Wir haben unter fachmännischer Anleitung unsere Ringe für die Hochzeit selbst geschmiedet. Natürlich haben wir alles mit der Kamera festgehalten, damit ihr auch was davon habt.

Die Rohlinge aus Palladium

Es wurde eine Mittellinie eingesägt und dann gefeilt. Am Ende war sie 0,7mm breit.

Eingespannt in den Fasskloben wurde die Mittellinie nach dem Zufallsprinzip ausgebeult. Das Fräsen fand ich gar nicht leicht. Vor allem hatte man da oft das Gefühl, man verhunzt den Ring völlig.

Das Zwischenergebnis sah auch etwas irritierend aus. Die Mittellinie hat inzwischen ganz schöne "Macken". Das Teil in der Mitte ist übrigens ein Klumpen Feinsilber, der anschließend in die Mittellinie eingelassen werden soll.

Die Linie wurde noch weiter verhunzt, ähhh, ausgearbeitet und das Silber wurde zu einem Draht gezogen.

Hier liegt der Silberdraht schon in der Mittellinie und wurde leicht eingedrückt.

Der Ring wurde dann von der Mitte aus erhitzt, damit das Silber flüssig wird und in die Linie läuft. Palladium hat einen viel höheren Schmelzpunkt als Silber.

Hier sieht man ganz gut, wie das Silber noch in Drahtform auf dem Ring liegt, der Ring glüht schon.

Jetzt ist das Silber flüssig und läuft in die Rille. Nun muss man die Flamme schnell wegnehmen, damit das Silber nicht kocht und Blasen wirft.

Der Ring kühlt wieder ab, das Silber wird wieder fest. Dies war einer der aufregendsten Arbeitsschritte.

Danach sahen die Ringe schon wieder um einiges besser aus, das Silber ist in der Rille.

Hier wurde einmal drüber gefeilt, nun kann man die Linie gute erkennen.

Innen habe ich schon angefangen, die Rundung zu feilen.

Nun begann nämlich die Feilorgie. Die Ringe sollen am Ende oval sein, also innen und außen eine Rundung haben.

Nach ganz viel Feilerei haben die Ringe ihre Rundungen. Es ist gar nicht so einfach, die Ringe so zu feilen, dass alles gleichmäßig ist. ;-)

So sehen die beiden doch schon ganz gut aus.

Auch innen haben sie eine Rundung.

Nun wird noch einmal drüber geschliffen, damit sie schön glatt sind.

Und so weit sind wir heute gekommen.

Bis zum nächsten Termin werden die Ringe flambiert, das macht allerdings die Chefin persönlich. Im zweiten Teil des Kurses machen wir dann die Endarbeiten, anschließend kommt in meinen Ring noch ein Stein und die Ringe gehen zum Graveur. Ich fand den Kurs heute super interessant und es hat ganz viel Spaß gemacht. Auch wenn wir ansonsten nicht so viel von der Hochzeit machen, finde ich selbst gemachte Ringe extrem cool, denn sie sind was ganz Besonderes.

Angucken kann man die Ringe am 6.5.11 um 9:10 am Standesamt Bremen Mitte. ;-)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. März 2011 um 21:04 Uhr
 

2. Schülergrad

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Am 5.3.2011 haben Fenris und ich unsere erste Wing Tsun und Escrima Prüfung abgelegt. Wir durften den ersten und zweiten Schülergrad machen. Das war ganz schön aufregend, weil wir dazu ins OFES-Zentrum kommen mussten. Gemeinsam mit bestimmt 30 anderen Kämpfern, von denen wir außer zweien keinen kannten, versammelten wir uns im Trainingsraum. Während des ersten zweistündigen Workshops mussten wir zeigen, was wir in Wing Tsun können. Nach der Urkundenverleihung und 30 Minuten Pause ging es mit Escrima weiter. Nach insgesamt 4 anstrengenden Stunden nahmen wir unsere letzten Urkunden in Empfang.

Es war ganz schön beeindruckend, was in höheren Schülergraden so alles verlangt wird. Am Ende wurden wir Zeuge eines 10. Schülergrades, bei dem man sich gegen 3 Angreifer über mehrere Runden verteidigen muss. Da ging es ganz schön zur Sache. Naja, aber bis dahin ist es ja noch ein weiter Weg...

Inzwischen hab ich mir übrigens auch eine "Uniform" zugelegt, wobei die Hose leider eine Nummer zu klein ist, da krieg ich noch eine neue... Es spannt ein wenig beim Kick. ;-)

 

 

Lego WeDo

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Letzte Woche haben wir mit dem EW-Seminar die Lego Baukästen Lego WeDo kennengelernt. Mein ehemaliger Studienkollege und inzwischen Lego Education Berater Nord Henning besuchte uns dazu im Zentrum für Medien in Bremen Nord und wir durften 3,5 Stunden bauen und programmieren.

Meine Gruppe baute den kleinen Flieger hier:

Bisher arbeite ich in meiner AG ja mit den Lego Mindstorm NXT Kästen, zur Zeit teste ich die Educationvariante (von der ich aber noch nicht so ganz überzeugt bin, zumindest nicht für die Grundschule). Die WeDo Kästen gefallen mir allerdings sehr gut. Ich hoffe, wir haben die Möglichkeit, auch irgendwann welche anzuschaffen, denn die Programmierumgebung ist ganz  einfach und intuitiv und die zu bauenden Modelle sind in eine ansprechende Geschichte verpackt. Besonders gefallen hat mir die Möglichkeit, die einzelnen Modelle zu größeren Projekten zusammen zu fassen. Die Modelle Fußballspieler, Torwart und Fans lassen sich beispielsweise so miteinerander verknüpfen, dass sie aufeinander reagieren: Wenn der Spieler schießt, bewegt sich der Torwart hin und her. Sollte ein Tor geschossen werden, zählt die Anzeige eine Zählzeit weiter und schickt eine "Nachricht" an die Fans, welche dann anfangen zu jubeln. Theoretisch lassen sich alle Modelle in eine Geschichte einbauen, die aufeinander aufbaut. Ich denke, Kinder sind da auch etwas einfallsreicher als wir: wir mussten eine ziemlich an den Haaren herbei gezogene Geschichte um einen Riesen, einen Löwen, ein Schiff und das Flugzeug stricken.

Mir hat diese Vorstellung der WeDo Kästen und auch der Prorgammierumgebung Scratch sehr gut gefallen. Ich kann mir gut vorstellen, das mal auszuprobieren. Da Scratch kostenlos ist, frage ich mich, ob man das nicht in das Grundschulimage auf den Schul-PCs einfügen sollte. Da muss ich mich jetzt erstmal schlau machen.

 

CEWE Fotobuch im Test

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Über trnd teste ich ab und an Produkte. Das neueste Produkt, was es zu testen galt, war das CEWE Fotobuch, für das ich einen Gutschein über 30,- Euro bekam. Ich habe mir also brav die Software zur Fotobucherstellung herunter geladen und fleißig herumprobiert.Es war recht schnell klar, was für ein Buch es werden sollte, denn immerhin hatte ich ja knappe 800 Bilder in unserem Walesurlaub gemacht. Nun stand ich vor der grandiosen Aufgabe, aus den schon aussortierten 400 Bildern welche auszuwählen, die in das Buch sollten.

Ich muss sagen, dass ich zunächst nicht so ganz gut mit der Software klar kam, zumindest was die komplette eigene Bucherstellung an geht. Mit Hilfe des Assistenten konnte ich zwar zufällig zusammengestellte Bücher generieren, die alle Bilder eines Ordners integrieren, aber ich war mit der Bilderauswahl dann immer noch nicht so zufrieden. Sie sollten schon thematisch zueinander passen. Dank des Assistenten wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass man auch einzelne Bilder als Hintergrundbild nehmen kann und dann andere Bilder kleiner in den Vordergrund setzt. So konnte ich pro Seite noch ein Bild mehr verwursteln. Außerdem dachte ich mir, dass die ganzen Landschaftsaufnahmen sicherlich total gut als Hintergrundbild aussehen. Nachdem ich herausgefunden hatte, dass die Fotobuchsoftware ein recht nützliches Kontextmenü hat, wurde die Erstellung des Buches um einiges einfacher und nach ein paar Versuchen hatte ich die ersten eigenen Seiten zu meiner Zufriedenheit erstellt.

Ich habe immer thematisch passend ein Landschafts-Hintergrundbild ausgewählt und darüber ein paar Fotos von dem Tag, an dem wir dort waren, drüber gelegt. Die Auswahl war manchmal natürlich echt schwer. Stück für Stück habe ich die 26 Fotoseiten gefüllt und am Ende noch den Umschlag gestaltet. Auch hier kann man komplett ein Bild auf den Umschlag legen, alternativ und formattechnisch besser passen sogar zwei Einzelbilder, eins vorne, eins hinten. Man wählt noch einen Titel und fertig ist das Fotobuch. Insgesamt habe ich zwar recht lange dafür gebraucht, das Buch fertigzustellen, allerdings lag es auch einfach daran, dass ich recht wenig Zeit hatte.Theoretisch hätte man natürlich auch noch an allen möglichen Stellen Text einfügen können. Dafür hatte ich leider keine Zeit. Ansonsten wäre es sicherlich ganz hilfreich gewesen, die Orte noch dazu zu schreiben.

Gerade noch rechtzeitig konnte ich das Buch bestellen und meinen Gutschein einlösen. Der Bestellvorgang lässt sich ganz einfach über die Software regeln. Sonntag habe ich die Bestellung abgeschickt und gestern lag eine gelbe Karte im Postkasten: ich darf mein Buch bei der Post abholen.

Heute hielt ich es also endlich in Händen und ich bin ganz begeistert. Das Buch sieht echt super aus, die Seiten sind sehr schön bedruckt, die Bilder sehen toll aus und haben schöne Farben. Das ist eine sehr schöne Erinnerung an unseren ersten richtigen Urlaub. Besonders schön finde ich, dass man das Buch nun auch mal mitnehmen und zeigen kann. In Zeiten von Digitalkameras ist das "Fotos zeigen" ja immer etwas schwierig, besonders bei nicht so ganz technik-affinen Verwandten. ;-)

Hier mal ein paar Eindrücke vom Fotobuch!

Vielen Dank, dass ich das Fotobuch testen durfte.

Ich habe übrigens noch diverse 10,- Euro-Gutscheine für weitere Freiwillige, die CEWE testen wollen. Wenn ihr Interesse habt, schreibt mir einfach eine Mail. Die Gutscheine sind noch bis Ende April gültig.

 

 


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